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Camper oder Wohnmobil mieten in Australien

Campingplatz Holiday Park in Tumbling Waters. Ein herrlich grüner Platz nahe Darwin.

Es ist ein Traum: Nach Australien zu fliegen, einen Camper auszuleihen und dann das Land auf ganz individuelle Weise kennenzulernen. Wer ohnehin schon ein Wohnmobil zu Hause stehen hat, wird keine Bedenken haben, ob er oder sie zurechtkommen. Doch auch Neulinge sollten keine Angst haben: Es gilt, ein paar Tipps wie die folgenden zu beherzigen und danach eine ganz außergewöhnliche Reise, vielleicht sogar einen Lebenstraum zu genießen.

Getestet und für gut befunden: Der Maui Ultima Plus.
Getestet und für gut befunden: Der Maui Ultima Plus.

Die richtige Region wählen.

Bevor es daran geht, einen Camper zu buchen, sollte man sich ganz genau erkundigen, wo genau eigentlich die eigenen Vorlieben liegen. Ist es, wie im Fall des hier verlinkten Artikels das Northern Territory mit der Hauptstadt Darwin und dem grünen Hinterland? Oder der „rote“ Teil Zentralaustraliens, die Region rund um Sydney oder ein ganz anderer Teil des Kontinents? Sicher ist nur Eines: Komplett wird man normalerweise Australien wohl nie bereisen können.

Buley Rockhole, Schwimmen gestatte,tLitchfield-Nationalpark, Northern Territory Australien
Buley Rockhole, Schwimmen gestattet,
Litchfield-Nationalpark, Northern Territory Australien

Auf die beste Jahreszeit achten

Entscheidend ist auch die Jahreszeit: Nur um ein Beispiel zu nennen: Ende April/Anfang Mai kann es im Northern Territory noch relativ kalt sein. Vor allem nachts bleibt man dann gerne im Camper und muss in den Restaurants drinnen sitzen. Tagsüber dagegen ist meist bestes T-Shirt-Wetter.

Das Problem für Urlauber ist aber nicht nur die Nachttemperatur. Vielmehr sind in den Nationalparks nach der „wet season“ einige Seen oder Wege, die nahe am Wasser entlangführen, wegen Krokodilgefahr noch gesperrt. Also lieber zwei Wochen später buchen und die herrliche Landschaft intensiv und komplett erleben. Das Gleiche gilt für alle anderen Landesteile: Wer sich genau informiert, wird genau den Urlaub erleben, den er sich vorgestellt hat.

Der Reisespaß beginnt damit, den richtigen Vermieter und den idealen Camper zu finden.
Der Reisespaß beginnt damit, den richtigen Vermieter und den idealen Camper zu finden.

Den passenden Camper auswählen

Die Frage nach dem passenden Camper ist schwierig zu beantworten. Zum einen ist es definitiv eine Preissache, zum anderen wollen manche nicht mit einem Sieben-Meter-Wohnmobil durch die Gegend fahren. In Australien allerdings gibt es auch auf den Straßen Eines, das in Deutschland selten ist: Viele Platz. Außerdem haben die Wohnmobile stets Rückfahrkameras. Wer es also einmal ausprobieren will, mit einem etwas größeren Camper unterwegs zu sein, kann das in Australien wunderbar testen. Nicht nur in diesem Fall ist es übrigens sinnvoll, eine Vollkasko-Versicherung zu buchen. Das erspart viel Stress, wenn doch mal etwas passiert.

Mein ganz persönlicher Ratschlag, wenn es finanziell machbar ist. Wählen Sie einen Camper mit Dusche und Toilette. Das ist einfach bequemer und angenehmer, als Nachts auf ein Toilettenhäuschen auf dem Campingplatz zu müssen. Und natürlich ist es auch herrlich, bei hohen Temperaturen einfach zwischendurch mal unter die Dusche hüpfen zu können. Oftmals lassen sich die Duschschläuche übrigens auch außen am Fahrzeug anstecken, was noch ein bisschen praktischer ist.

Unbedingt die Ausstattungspakete anschauen, die von den Vermietern angeboten werden. Klar kann man sich auch auf den Erdboden setzen, aber ein Klappstuhl und ein Tisch sind einfach bequemer. Oft sind sie aber bereits im Basispaket enthalten.

Den richtigen Vermieter wählen

Hier wird es nun ein bisschen problematisch für mich als Autor dieser Zeilen. Der Grund: Ich habe abgesehen von Internet-Recherchen keinen Vergleich und die Reise war Teil einer Kooperation (siehe unten). Als gelernter (Sport-)Journalist habe ich aber keine Lust, gegen mein Berufsethos zu schreiben. Wenn etwas nicht passt, schreibe ich das auch.

Bei den Recherchen im Internet sind mir bei etlichen Verleihern zunächst relativ viele negative Bewertungen über sehr sehr alte Wohnmobile mit unendlich vielen Kilometern oder einer unvollständigen Ausstattung aufgefallen. Das alles ist leicht nachzulesen und da ich selbst einen Camper zu Hause habe, kann ich mir vorstellen, wie es wäre, mit einem uralten Modell unterwegs zu sein, das vielleicht auch noch technische Probleme hat.

Positive Bewertungen habe ich – immer bezogen auf Darwin – ziemlich viele bei Camperdays.de gefunden und mich daher für den Maui Ultima Plus entschieden. Der Mercedes-Ausbau hatte erst ca. 32000 Kilometer, war sauber und von der Ausstattung her fast genau so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Gefehlt hat, das habe ich aber erst gesehen, als ich das Wasser auffüllen wollte, ein Adapter für die Wasserhähne der Campingplätze. Wer Camper ist, weiß aber, dass so etwas normalerweise kein Problem ist. Camper helfen sich gegenseitig – und genauso war es auch in diesem Fall.

Zur Übergabe bei Camperdays: Es war alles vorbereitet, der Camper stand schon auf dem Hof bereit. Es dauerte eine knappe Viertelstunde, ehe ich ihn nach dem Ausfüllen der restlichen Unterlagen übernehmen konnte, aber es gab Sitzgelegenheiten und Australien-Bildbände im klimatisierten Warteraum. Theoretisch hätte man auch vor dem Büro auf einer Sitzbank im Freien warten können. Also kein Problem.

Ein hilfreicher Hinweis: An der Übernahme- und Abgabestation in Darwin steht im Warteraum ein Regal, in dem abreisende Camper ihre übrigen Lebensmittel, selbst gekaufte Campingausrüstung, kleine Gasflaschen und alle, was sie eben nicht mit nach Hause nehmen wollen, hineinlegen. Wer mag, kann sich nehmen, was er will. In meinem Fall war ich vor allem über den Fußabstreifer froh – auch das Northern Territory ist staubig – ein scharfes Curry-Gewürz und einen noch vollen Zehn-Liter-Wasserkanister.

Angenehmes Fahren: Der Maui-Camper ist auf einer Mercedes-Basis aufgebaut.
Angenehmes Fahren: Der Maui-Camper ist auf einer Mercedes-Basis aufgebaut.

Die Übergabe des Fahrzeuges durch eine Mitarbeiterin war so routiniert und so professionell, wie ich das auch erwarte, wenn ich solch ein Fahrzeug für meist mehr als eine Woche übernehme. Die Dame nahm sich ohne jede Hektik Zeit für etliche Nachfragen, alles lief also unproblematisch. Wichtig ist es vor allem, die Technik wie die Klimaanlage, den Kühlschrank, die Dusche und die Toilettenfunktion zu prüfen. Es würde einfach nerven, wenn hier etwas nicht funktioniert und man notfalls sogar noch einmal zur Ausleihstation müsste. Also am besten alles sofort testen – auch das Klo. In meinem Fall habe ich, als die Dame schon wieder in ihrem Büro war, alles noch einmal ganz genau angesehen und ganz in Ruhe meine Reisetasche ausgepackt. Ich war sicher noch eine halbe Stunde auf dem Hof, ehe ich losfuhr.

Die Holzkohle nicht vergessen

Auch für einen langjährigen Camper ist es übrigens faszinierend, wie die Mobile über kleine praktische Details wie den ausfahrbaren Holzkohlengrill verfügen. Die Holzkohle allerdings ist nicht an Bord. Ohnehin ist es ratsam, gleich nach der Übernahme einen der riesigen Supermärkte anzusteuern und vor allem ausreichend Wasser zu kaufen. Aber auch alle anderen Lebensmittel gibt es insbesondere in großen Städten zu vernünftigen Preisen. Außerhalb großer Ortschaften ist das Einkaufen oft schwierig.

Campingplätze vorausbuchen

Auch wenn es langjährigen Campern widerstrebt: Es ist sinnvoll, teils sogar notwendig, Campingplätze vorauszubuchen. Das Problem ist zumindest im Northern Territory nicht etwa, dass sie ausgebucht wären. Irritierender weise sind die Rezeptionen oft bereits ab 14 Uhr geschlossen. Meist hängt zwar ein Zettel mit einer Notfallnummer an der verschlossenen Tür, ob dann tatsächlich jemand ans Telefon geht, ist aber Glückssache. Die frühe Schließzeit bedeutet übrigens nicht, dass die Camper nach 14 Uhr nicht mehr auf den Platz kommen: Wer Vorausbucht, erhält meist einen Code, mit dem er Tag und Nacht vom und auf den Platz kann.

Eine Vorausbuchung per Internet ist auch in den Nationalparks wichtig: Manchmal steht nur ein gutes Dutzend Parkplätze für die Übernachtungen zur Verfügung und es ist einfach nervig, wieder abfahren zu müssen.

Insgesamt aber ist Camping im Norden Australiens eine sehr lockere und entspannte Angelegenheit. Die Stellplätze sind meist im Vergleich zu Europa enorm breit, mit etwas Glück gibt es auf den Campingplätzen sogar einen Wasserhahn direkt am Camper. Schwimmbäder sind Standard, sie sind immer umzäunt und meistens gut gepflegt. Interessant allerdings, dass das bei uns typische Chlor zu Reinigung fast immer durch Salzwasser ersetzt wird. Auf nahezu jedem Campingplatz gibt es einen kleinen Shop und ein mal größeres, mal kleineres Restaurant. Die Qualität des Essens ist meist sehr gut, wenn auch recht fleischlastig. Wichtig allerdings: Die Küche schließt meist relativ früh. Wer also um 22 Uhr noch zum Essen kommen will, hat schlichtweg Pech. Manchmal schließen die Kioske und kleinen Essensstationen in den Nationalparks aber auch schon um 13 Uhr.

Ein Tipp für alle, die in Darwin starten und erst einmal in Ruhe ankommen wollen: Der Holiday Park in Tumbling Waters ist nur gut eine halbe Stunde von der Provinzhauptstadt entfernt. Er gleicht einem riesigen tropischen Garten, die Camper stehen zwischen Palmen, genießen ein großes Schwimmbar und ein ausgezeichnetes Restaurant. Der großzügige Platz ist ein guter Ausgangspunkt in alle Richtungen des Northern Territory.

Zum Camping-Trip durch das Northern Territory gibt es auf diesem Blog einen Extra-Artikel mit einer Bilderstrecke.

Linktipp: Etliche Infos über das Northern Territory gibt es HIER

Offenlegungsklausel: Der Autor recherchierte auf Einladung des australischen Northern Territory und des Wohnmobilverleihers Camperdays.de. Auf die Berichterstattung und Wertung der Tour hat das keinen Einfluss.

Wo Campen zum Luxus wird

Camping Luxus

Immer mehr Campingplätze drehen ganz gewaltig an der Preisschraube. Insbesondere in Italien und Kroatien knacken viele die 100-Euro-Marke. Doch es geht auch günstiger: In der Lüneburger Heide begnügt man sich mit 22 Euro pro Nacht

Von Gerhard von Kapff

Camping Luxus
Wenn die Stellpjlatzgebühren die 100-Euro-Grenze knacken, wird Camping zum Luxusgut.

Können sich Familien einen Campingurlaub noch leisten? Wer in diesem Jahr die Sommerferien in mediterranen Regionen verbringen will, sollte vor der Abreise einen genauen Blick auf die Preislisten werfen. Seit dem Ende der Corona-Pandemie 2021 sind die Stellplatzgebühren europaweit deutlich gestiegen. Luxuriöse Campingplätze wie Val Saline in Kroatien verlangen beispielsweise pro Nacht und Stellplatz für zwei Personen mit Kind in der Hauptsaison 2025 stolze 107 Euro. Selbst günstigere Plätze kosten in der Ferienzeit inzwischen oft um die 70 Euro. Es geht aber auch anders: In der Lüneburger Heide ist Campingurlaub schon für 22 Euro pro Nacht möglich.

Nach einer Auswertung der größten Online-Campingplattform im deutschsprachigen Raum (www.camping.info) war Italien im Durchschnitt des vergangenen Jahres mit 39,24 Euro für zwei Personen mit Kind und Wohnmobil oder Wohnwagen die teuerste Urlaubsregion. Es folgten Kroatien (38,77 Euro), die Schweiz (38,66 Euro) und Österreich (36,35 Euro). In Deutschland hingegen kostete eine Übernachtung nur 27,52 Euro. 

Allerdings sind die Preisunterschiede zwischen Vor- und Hauptsaison auf Campingplätzen oft noch größer als bei Ferienhotels. Das ADAC-Portal Pincamp errechnete, dass eine Familie mit zwei Erwachsenen und einem Kind unter zehn Jahren im Sommer 2024 in Europa durchschnittlich 52 Euro für eine Übernachtung auf einem Campingplatz zahlen musste. Im Vorjahr waren es noch 45 Euro. In Kroatien kostete eine Parzelle 65 Euro (plus zwölf Prozent), in Italien 63 Euro (plus zehn Prozent).

Noch deutlicher fiel der Preisanstieg in den Niederlanden aus. Die Campingplatzbetreiber verlangten satte 27 Prozent mehr als im Jahr 2023. Deutschland war mit 38 Euro pro Nacht (plus elf Prozent) noch vergleichsweise günstig. Grundlage der Berechnung waren 2000 europäische Campingplätze mit drei oder mehr Sternen.
Nicht enthalten in der Statistik von Pincamp ist Albanien. Das lange abgeschottete Land zwischen Montenegro, dem Kosovo, Nordmazedonien und Griechenland hat teils traumhafte Strände und ist noch ein echter Geheimtipp. Wer die weite Anreise nicht scheut, kann schon für 13 Euro im Schnitt seine Parzelle beziehen. Auch Essen und die Getränke sind hier günstig. Eine gehobene Ausstattung darf man auf den meisten Plätzen allerdings nicht erwarten, es geht rustikal und urig zu. 

Der Grund für die Preissteigerungen auf den etablierten europäischen Plätzen, die sich auch in der kommenden Saison fortsetzen werden, ist neben den gestiegenen Energiekosten vor allem der Trend zum Luxus. Glamping, das Campen mit Komfort, wird immer beliebter. War vor Jahren ein beheizter Außenpool noch gehobener Standard, sind vielen Urlaubern heute Saunen mit Ruheraum und Erlebnisbad, Spa-Einrichtungen, Rutschen, Kinderbetreuung und ein Restaurant, das mehr als Wurstsalat und Currywurst mit Pommes bietet, wichtig.

Vor allem kroatische Campingplätze, insbesondere in Istrien, haben in den letzten Jahren und auch in diesem Winter zum Teil umfangreich renoviert, neue Restaurants und mondäne Sanitäranlagen gebaut. Auch der ehemals größte FKK-Campingplatz Kroatiens, das Naturistencamp Koversada, ist seit diesem Jahr nur noch in einem kleinen Abschnitt textilfrei und nach einer umfangreichen Sanierung kaum wiederzuerkennen.

Im Gegensatz zur All-inclusive-Pauschalreise mit dem Flugzeug fallen beim Camping die Kosten für die Anreise mit dem eigenen Fahrzeug sowie die Nebenkosten wie Essen und Trinken deutlich ins Gewicht. Besonders in Italien und Österreich liegen die Preise in den Restaurants mindestens auf deutschem Niveau, und Kroatien ist da längst keine Ausnahme mehr. Wer günstig Urlaub machen will, muss wie zu Hause selbst kochen. 

Nebenkosten werden auch auf dem Campingplatz selbst fällig. Die Kurtaxe wird ohnehin separat auf der Rechnung ausgewiesen, doch auch Strom, WLAN, warme Duschen, der Eintritt in das Spaßbad, eine Müllpauschale und das Benutzen der Waschmaschinen kostet auf vielen Plätzen extra. Wer seinen Hund mit zum Campen nehmen will – was nicht auf allen Plätzen und oft nur in abgetrennten Bereichen erlaubt ist – muss in der Regel mit rund fünf Euro pro Tier rechnen.

Manche Familien überlegen daher, ob sie sich einen Campingurlaub überhaupt noch leisten können oder wollen. „Für die meisten“, sagt Johanna Risse, Pressesprecherin von camping.info, „stellt sich diese Frage nicht. Wenn ich ein Wohnmobil habe, will ich es auch nutzen und nicht in der Garage stehen lassen. Die Leute sparen vielleicht an Möbeln oder anderen Dingen im Alltag, aber nicht am Urlaub.“ Bei der Entscheidung für oder gegen Camping seien ohnehin nicht die Kosten ausschlaggebend, sondern das Lebensgefühl und die Einstellung zu dieser Urlaubsform: „Den Leuten geht es beim Camping nicht darum, Geld zu sparen. Sie wollen einfach nur in der Natur sein. Sie würden auch nicht ins Hotel gehen, wenn es dort billiger wäre.“

Trotzdem lassen sich die Kosten für Campingurlaub mit der Familie selbst in den Sommerferien reduzieren. Mit etwas Glück finden Camper auf den Plätzen Frühbucherrabatte – oder bleiben gleich im eigenen Land. Interessant ist dabei auch der Unterschied zwischen den Bundesländern. Während die Plätze in Hamburg am teuersten sind, lohnt sich für preisbewusste Urlauber eine Reise ins für Camper preisgünstigste Bundesland Thüringen. Auf Rang vier – Berlin und Bremen sind ebenfalls relativ teuer – steht Baden-Württemberg. Die bayerischen Plätze verlangen nach Schleswig-Holstein (Platz sechs) etwas weniger Gebühren und stehen auf Platz sieben der Preisliste.

Dennoch sind die Campinggebühren in Deutschland im europäischen Vergleich moderat und oftmals lohnt es sich auch, statt der Luxusplätze sehr viel einfachere und kleinere mit weniger Komfort anzusteuern. Dort geht es gemütlicher und familiärer zu und die Preise sind meist im Rahmen. So zum Beispiel auf dem Campingplatz „Im Rehwinkel“ in der Lüneburger Heide. Dort zahlen zwei Erwachsene mit Kind 22 Euro – gemeinsam, versteht sich. Weder Strom noch Wasser kosten extra, nur für den Hund wird ein, sicherlich verschmerzbarer, Euro fällig.

Unfall mit dem Wohnmobil: Noch ein Schockmoment (Teil 3)

Unfall auf der slowenischen Autobahn mit dem Wohnmobil

Irgendwie scheinen die Schreckmomente bei diesem Unfall auf der slowenischen Autobahn kein Ende zu nehmen. Ich sitze im hinteren Eingang unseres Wohnmobils auf dem Standstreifen und telefoniere mit dem Pannendienst. Plötzlich neigt sich der Camper zur Seite und kommt in Schräglage. Kippt mein Wohnmobil jetzt auch noch um? Irgend etwas muss ich jetzt machen, bevor das ganze Wohnmobil auf mich und in den zwei bis drei Meter tiefen Graben stürzt.

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Was tun nach Hagelschaden?

Hagelschaden Wohnmobil

Es klingt im ersten Moment seltsam: Aber ein leichter Hagelschaden auf dem Dach ist so ziemlich das Beste, was einem Wohnmobilbesitzer passieren kann. Wenn Ihr nicht ständig auf dem Dach herumlauft – was ich ohnehin vermeiden würde – werdet ihr von dem Schaden nichts sehen. Trotzdem zahlt euere Hapftpflicht die Reparatur, ganz egal, ob ihr das Dach tatsächlich erneuert oder nicht. Es winkt eine dicke Geldspritze euerer Versicherung.

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