Alle Artikel von Gerhard von Kapff

Unfall mit dem Wohmobil: Happy-End vor Weihnachten (Teil 5 und Ende)

Wie neu: Der reparierte Dethleffs Fortero abholbereit vor der Werkstatt.

Weihnachten ist zumindest in normalen Jahren auch die Zeit des Wiedersehens. Im Normalfall geht es um Menschen, für mich persönlich um ein Fahrzeug. Trotzdem ist es schon fast ein Verwandter, der endlich wieder vorbeischaut. Ohne Viren, aber dafür frisch lackiert, glänzend wie eine blaue Weihnachtskugel und die Verheißung auf eine Zeit nach Corona. Wenn es wieder losgeht mit dem Reisen, wenn die Wohnmobile wieder aus dem Winterdepot geholt werden. Kurz gefasst: Es ist das Happy-End. Mein Wohnmobil ist nach dem verheerenden Unfall auf einer slowenischen Autobahn und einer langen Reparatur wieder zu mir zurückgekehrt. Giuseppe sei Dank.

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Unfall mit Wohnmobil: Ist die Reparatur möglich? (Teil 4)

In der Werkstatt: Jetzt muss der Motor raus

Zurück zu Hause in Ingolstadt. Mit dem Mietwagen, denn nach unserem Unfall auf der slowenischen Autobahn mit dem Wohnmobil war eine Rückfahrt mit dem teilweise zerstörten Fahrzeug unmöglich. Es bleibt die bange Frage, ob unser Dethleffs Fortero noch repariert werden kann. Giuseppe immerhin ist opptimistisch. Ich eher skeptisch.

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Unfall mit dem Wohnmobil: Noch ein Schockmoment (Teil 3)

Unfall auf der slowenischen Autobahn mit dem Wohnmobil

Irgendwie scheinen die Schreckmomente bei diesem Unfall auf der slowenischen Autobahn kein Ende zu nehmen. Ich sitze im hinteren Eingang unseres Wohnmobils auf dem Standstreifen und telefoniere mit dem Pannendienst. Plötzlich neigt sich der Camper zur Seite und kommt in Schräglage. Kippt mein Wohnmobil jetzt auch noch um? Irgend etwas muss ich jetzt machen, bevor das ganze Wohnmobil auf mich und in den zwei bis drei Meter tiefen Graben stürzt.

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Ammersee: Ein Naturschutzgebiet in Laufnähe zum Wohnmobil-Stellplatz

Naturschutz von Diessen am Ammersee

Ein sehr schönes kleines Naturschutzgebiet erreichen Camper vom Wohnmobil-Stellplatz in südlicher Richtung am Seeufer von Dießen am Ammersee nach einem kurzen Fußmarsch. Dort lohnt es sich, nach einem kurzen Weg über einen Holzsteg einen hölzernen Aussichtsturm zu besteigen und die ruhige, dem Auge schmeichelnde Schilflandschaft des Ammersees zu bewundern. Es handelt sich hier um die so genannte Dießener Lagune und das anschließende Naturschutzgebiet Vogelfreistätte Ammersee-Südufer.

Naturschutzgebiet von Dießen am Ammersee

Der Blick über den Ammersee ist von hier aus traumhaft. Selbst wenn dicke, schware Wolken über den See ziehen, ist das beeindruckend, denn die Weite des Sees wird dann noch plastischer. Wer vom Aussichtsturm aus nach rechts blickt, sieht im Falle von schönem Wetter die Berge. Es lohnt sich übrigens sehr, die Infotafeln genauer anzusehen. Die Pflanzen- und Tierwelt, aber auch die Geographie der Region am See wird erklärt. Irgendwie hat man danach ja fast immer das Gefühl, eigentlich viel zu wenig zu wissen. Umso besser also, hier gewesen zu sein.

Hier einige Impressionen:


Weitere Wohnmobil-Stellplätze findet Ihr HIER

Ein Link zur offiziellen Seite des Stellplatzes Iin Dießen ist HIER.

Stellpatz von Diessen am Ammersee

Zum Wohnmobil-Stellplatz in Dießen am Ammersee geht es HIER

Ammersee: Stellplatz nahe am Ufer von Diessen

Stellplatz_Kurzurlaub_Ammerse_Bayerne

Wer in Bayern unterwegs und bereits in der Nähe des Starnberger Sees ist, oder gar unseren Vorschlag des kostenlosen Stellplatzes HIER ausprobiert hat, wird auch mit unserem Tipp für den Ammersee glücklich werden. Der Stellplatz in Diessen am Ammersee kostet zwar eine kleine Gebühr, dafür ist aber das Ufer der Kurstadt Diessen nur ein paar Schritte entfernt.

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Einreise Kroatien aktuell (Ende August)

Kroatien Grenzübertritt Einreise

Fragen und Antworten

Noch immer herrscht Unsicherheit bezüglich der Einreise von Deutschen nach Kroatien? Braucht man einen Meldeschein, der bereits vor der Anreise im Internet ausgefüllt werden muss – oder genügt der Reisepass? Hier die Erfahrungen einer Einreise am Donnerstag, 27. August über Dragonja. Sechs Fragen, sechs Antworten, sechs Fakten.

Fakt 1: Reisepass und Personalausweis

Der Reisepass oder ein Personalausweis sind notwendig, da die Grenzer beides bei der Einreise kontrollieren. Die einen werden in Dragonja durchgewunken, bei den anderen schauen die Grenzer kurz auf die Dokumente.

Fakt 2: Wartezeit an der Grenze

Dieser Fakt bezieht sich lediglich auf die Einreise über den Grenzübergang bei Buje Kastel/Dragonja, den wohl fast alle Urlauber, die nach Istrien wollen, nutzen werden. Wie bereits bei unserer Einreise Ende Juni wurde auch am 27. August weitgehend gar nicht kontrolliert, und die Wartezeit bei der Einreise betrug unter zehn Minuten.

Fakt 3: Internet-Registrierung

Die überall empfohlene Voranmeldung oder Registrierung vor der Einreise über das Internet, die unter dieser Adresse möglich ist (https://entercroatia.mup.hr/) wird an der Grenze nicht verlangt. Weder müssen sich die Urlauber – zumindest an diesem Grenzübergang, der eben für Istrien entscheidend ist – in Listen registrieren, noch wird der Ausdruck der Anmeldung, den man an der Windschutzscheibe anbringen sollte, überhaupt beachtet. Zusammengefasst: Man kann sich die Internet-Registrierung im Falle der Einreise am Grenzübergang Buje Kastel bzw. Dragonja sparen.

Fakt 4: Wartezeit am Karawankentunnel

Mitunter gab es Wartezeiten bei der Einreise nach Slowenien über den Karawankentunnel. Ende August betrug für uns die Wartezeit Mittags unter fünf Minuten.

Fakt 5: Grenzübergang Salzburg

Es gab Ende August keine Wartezeit bei der Einreise über Salzburg an der Grenze nach Österreich.

Fakt 6: Wartezeit bei Rückreise Ende August

Fakt 5: Auf der Gegenrichtung gab es Ende August lediglich an der Grenze nach Österreich am Karawankentunnel Wartezeiten von geschätzt einer halben Stunde. Zu dieser Zeit waren aber die Schulferien in Bayern noch nicht beendet und es ist davon auszugehen, dass die Wartezeiten im September noch geringer werden.

Hier noch ein Tipp: Was stets im Wohnmobil bleiben muss. Eine Packliste.