Bremerhaven mit dem Wohnmobil

Bremerhaven Wohnmobil Stellplatz

Bremerhaven mit dem Wohnmobil? Das ist eine tolle Idee! Die größte Stadt an der deutschen Nordseeküste wartet Museen auf, die ihresgleichen suchen. Und der Wohnmobilstellplatz in Bremerhaven ist einzigartig.

Wo kann man schon direkt am Hafen schlafen, mit Blick auf das Wasser, Schiffe und die moderne Skyline?

1. Stellplatz Bremerhaven: Doppelschleuse

Wie eine Insel liegt der Wohnmobilstellplatz mitten im Geschehen von Bremerhaven. Sicher, wer kuschelige Privatsphäre sucht, muss seine Gardinen zuziehen und es sich drinnen kuschelig machen, es herrscht ein wenig industrielles Flair an diesem Stellplatz. Dafür ist der Wohnmobil-Stellplatz in Bremerhaven an der Doppelschleuse nur fußläufig von den Havenwelten entfernt. Das heißt, die Hauptattraktionen der Stadt sind super zu erreichen. Ein weiteres Plus ist die Lage, denn er befindet sich direkt am Ufer der Weser, die hier schon so breit ist, dass man fälschlicherweise glauben könnte, an der Nordsee zu sein. Die einzelnen Parzellen des Stellplatzes sind mit Hecken abgetrennt. Brötchenservice, Frischwasser, Dusche sind am Platz ebenso vorhanden wie Entsorgung und Strom. Es ist wie eine Insel für Wohnmobile inmitten der Hafengebäude.

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2. Stellplatz Fischereihafen: Fischkai

Es gibt noch einen weiteren Stellplatz für Wohnmobilisten in Bremerhaven; Den Stellplatz am Fischereihafen bei Fischkai. Dort steht das Wohnmobil ebenfalls direkt am Wasser. Der Platz kostet 10 Euro und verfügt über Ver- und Entsorung sowie Brötchenservice und Stromanschluss. Geöffnet von März bis Oktober.

Bremerhaven Wohnmobil Stellplatz
Bremerhaven Wohnmobil Stellplatz

3. Was gibt es in Bremerhaven zu sehen?

3.1. Das Klimahaus

Es ist die Attraktion in Bremerhaven – und das zu Recht. Das Klimahaus ist das wohl interaktivste und zugleich spannendste Museum, das ich je gesehen habe. Der Aufbau ist einfach inspirierend. In dem Haus, das von außen an ein überdimensionales Fussballstadion erinnert, beginnt eine Reise entlang des 8. Längengrades.

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Ob das Eis eines Schweizer Gletschers, eine Seilbahnfahrt in den Alpen oder die trockene Hitze der Wüste Nigers: Im Klimahaus sind nicht nur die Landschaften und Lebensräume nachgebaut, sondern die Räume haben auch das entsprechende Klima. Das heißt, mal friert man, mal schwitzt man, mal leidet man unter hoher Luftfeuchtigkeit. Wir wandeln durch den Dschungel Kameruns und frieren in der Antarktis.

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Mit Aquarien, nachgebauten Gletschern und Eiswelten hat man tatsächlich das Gefühl, eine kleine Weltreise unternommen zu haben. Für den Besuch mindestens drei Stunden einplanen, ich würde ja den ganzen Tag dort verbringen. Aber: Unbedingt dran denken, Proviant einzupacken.

Bremerhaven Wohnmobil Stellplatz
Mein Lieblingsplatz im Klimahaus

3.2. Deutsches Auswandererhaus

Deutschland verlassen – das war für viele Menschen, die ihre Arbeit verloren hatten, einer der letzten Auswege. Sie machten sich auf ins Unbekannte nach Amerika und starteten dabei in Bremerhaven. Schließlich war die Stadt der wohl größte Auswandererhafen Deutschlands.

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Bremerhaven hat hat der Migrationswelle zwischen 1830 und 1975 ein liebevoll gestaltetes Erinnerungszentrum geschenkt: Mehr als sieben Millionen Menschen stachen in dieser Zeit von Bremerhaven aus in See und in eine völlig ungewisse Zukunft. Das Auswandererhaus nimmt die Besucher mit, stattet sie mit Pässen eines Auswanderers aus und so kann der Besucher ganz individuell die Reise antreten. Er schlüpft in die Rolle eines Auswanderers und erlebt anhand dessen Schicksals die große Reise in ein neues Leben.

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Spannend ist, was aus den Menschen geworden ist, die neu angefangen haben. Nicht alle Stories haben dabei ein Happy End. Mit der Einwanderung in die USA beginnt die zweite Reise im Museum. Der Besucher schlüpft in die Rolle eines Einwanderers nach Deutschland. Denn das Museum greift auch die Geschichte der Migranten auf und hat liebevoll Exponate aus den 1950er-Jahren zusammengestellt. darunter ein Kiosk. Das Auswandererhaus überzeugt nicht nur mit Geschichten, die unter die Haut gehen, sondern auch mit wunderbaren Kulissen. Einplanen sollte man dafür auch mindestens einen halben Tag.

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3.3. Fischereihafen

Bremerhaven ist vor allem Fischstadt. Krabben und Schollen wurden hier verpackt und in die Gasthäuser und Läden befördert. Doch der Fischereihafen hat längst seine Stellung verloren, die Packhäuser standen lange leer und boten der Stadt Gelegenheit, sich neu zu erfinden. Nun hat sich am Fischereihafen eine Bummelmeile gebildet. Der Fischereihafen ist ein kreativer Außenposten, der den Besuch unbedingt lohnt. Restaurants, Köche, die Kochkurse anbieten, Kunsthandwerker, es ist ein herrlich bunter Mix dort- Museumsschiffe liegen vor Anker, das Museum Fischereiwelten erklärt den Besuchern die Geheimnisse des Nordmeeres. Hafenrundfahrten sind buchbar.

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3.4. Deutsches Schifffahrtsmuseum

Sie zählt zu den Höhepunkten dieses Museums: Die alte Hansekogge (1380) würde sicher viel über die Zeit des Handels und der Verbindungen in andere Länder erzählen, wenn sie könnte. Die Aufgabe haben ihr Historiker abgenommen und veranschaulichen in Dokumenten und Schautafeln, wie Handel und Schifffahrt Bremerhaven zur Blüte verholfen haben. Besonders schön ist der Museumshafen, der zum Haus gehört. Leider ist dort der größte, noch erhaltene Frachtsegler der Welt, die „Seute Deern“ einem Feuer zum Opfer gefallen und wird jetzt durch einen Neubau ersetzt. Lohnenswert ist auch der Besuch des angrenzenden U-Boot-Museums.

3.5. Beeindruckender Überseehafen

Riesige Containerschiffe, Auto in einer Menge wie Legosteine in Kinderzimmern und punktgenaue Verladung: Der Freihafen von Bremerhaven entführt die Besucher in eine komplett andere Welt. Ob Kaffee oder Obst, riesige Container werden dort mit großen Kränen auf die Ozeanriesen verladen, die ihren Weg bis nach Asien antreten. Die Frachter sind riesig und beeindrucken durch ihre Dimensionen vor allem, wenn man die kleinen Autos davor stehen sieht. Beeindruckend ist zum Beispiel eine Hafenrundfahrt mit einem Glasdachschiff oder auch eine Tour mit dem Hafenbus durch das Gewusel. Es gibt eigene Auto-Terminals, Fruchtterminals und sogar ein Kreuzfahrtterminal. Übrigens ist auch Elvis Presley einst hier angekommen, als er seinen Militärdienst in Deutschland absolviert hat. Eine Bronzestatue erinnert an das Ereignis.

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3.6. Historisches Museum

Wer ein Museum besuchen möchte, ohne Eintritt zu bezahlen, sollte es einmal im Historischen Museum versuchen. Es bietet Geschichte zum Anfassen auf spannende Weise. Wo kann man schon eine Hafenkneipe besichtigen oder ein altes Kino? Wo sieht man Kältemaschinen für Eis und eine alte Werft?

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Bremerhaven Wohnmobil Stellplatz

3.7. Eine Tour mit dem Hafenbus

Der Hafenbus verbindet das Containerterminal mit dem Fischereihafen und die Havenwelten in Form einer klassischen Stadtrundfahrt. Er ist eine der wenigigen Möglichkeiten, in das Containerterminal zu gelangen und zuzuschauen, wie die Ozeanriesen im Überseehafen beladen werden. Buchbar bei der Touristeninformation,

3.8. Sail City

Wolkenkratzer an der Nordseeküste? Das würde man nicht unbedingt erwarten. Doch das wohl höchste Haus an der deutschen Nordseeküste findet sich in Bremerhaven. Das Gebäude ist 140 Meter hoch und in den oberen 20- und 21. Etagen lockt eine Panoramaplattform mit Blick über die Havenwelten.

4. Restauranttipps Bremerhaven

Treffpunkt Kaiserhafen: Die originelle Kneipe im typischen Hafenstil liegt direkt am Wasser und bezeichnet sich als letzte Kneipe vor New York. Sie gilt als Kultort, war früher uriger Treffpunkt der Hafenarbeiter, die an der gegenüberliegenden Lloyd-Werft arbeiteten.

Pier 6: Gehoben und lecker speisen lässt es sich im Pier 6. Das Restaurant versprüht eine stylisch-moderne Stimmung und wartet mit wunderbar kreierten Speisen auf. Ob Räucherfisch, Wildkräutersalat oder Knödel, das Essen hat Niveau. Der Koch legt Wert auf saisonale Speisen, so passt das Essen zum Wetter draußen. Der Service ist exzellent, die Speisen werden wie kleine Kunstwerke auf den Tellern angerichtet. Besonders schön ist der Blick aufs Wasser.

Gretes Café: Beim Bio-Kaffee direkt am Kai sitzen und auf das Wasser blicken – Gretes Café bietet einen perfekten Zwischenstopp zum Auftanken in Bremerhaven. In der alten Feinmechanikerwerkstatt locken nicht nur leckeres Gebäck und liebevolll gebrühter Kaffee, sondern es gibt auch Burger. Besonders schön ist es im Sommer, wenn man sich in einen Liegestuhl lümmeln kann.

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